2002 – Chaos Computer Club Trier
Am 31. Juli 2002 wird der “Chaos Computer Club Trier e.V.” ins Vereinsregister eingetragen.
Der Verein ist dazu da, die grundlegenden Dinge für den Space zu organisieren. Eine Mitgliedschaft ist erwünscht, aber nicht erforderlich. Mitglieder helfen bei der Finanzierung des Raumes und den Laden am Laufen zu halten.
Der Maschinendeck e. V. ist gemeinnützig und eingetragen im Vereinsregister des Amtsgerichts
Wittlich unter der Vereinsregisternummer 41060.
Das Maschinendeck blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück. Von der Entstehung aus dem CCC Trier über unzählige Umzüge in neue Räumlichkeiten wurde bis zum heutigen Tag viel gelötet, 3D-gedruckt, gefräst, genäht, gegossen, gefachsimpelt und Vieles mehr.
Die prägnantesten Etappen haben wir hier mal aufgeführt.

Am 31. Juli 2002 wird der “Chaos Computer Club Trier e.V.” ins Vereinsregister eingetragen.
Der CCC Trier befindet sich in einer prekären Situation: die Mitglieder sind weiter motiviert, aber der Vorstand ist spurlos verschwunden. Er reagiert nicht mehr auf Kontaktversuche, erscheint nicht zu Treffen und führt die Geschäfte nicht mehr ordnungsgemäß. Da die Satzung keine Möglichkeit vorsieht, dass andere, aktive Menschen die Arbeit des Vorstands übernehmen können, beschließen die restlichen Mitglieder, kollektiv aus dem Verein auszutreten, um einen neuen Verein zu gründen.
Am 27. Juli 2014 treffen sich unter Anderem fidepus, kaiser, anyk, gtrs, Morlac, problame und Daniel um den Maschinendeck e.V. zu gründen. Der erste (und damit auch älteste, und Fun Fact: auch der jüngste) Hacker- und Makerspace in der ältesten Stadt Deutschlands ist geboren.
Am 11. November 2014 wird der gemeinnützige Maschinendeck e.V. ins Vereinsregister am Amtsgericht Wittlich eingetragen. Den Vorstand bilden fidepus, problame und kaiser.
Nachdem der Verein während der Gründungsphase freundlicherweise an der Uni mit Dach, Strom und Internet versorgt wurde, kann eine Abmachung mit der Netzwerkstatt Trier getroffen werden, die eine Mitnutzung derer Räumlichkeiten ermöglicht.
Im März 2016 wird der erste, eigene Raum in der Güterstraße 74 in Trier angemietet. Das Mietverhältnis besteht bis September 2017, als der Mietvertrag vom Vermieter gekündigt wird, was den Verein wieder ins Nomandentum katapultiert.
In dieser Zeit finden die Chaostreffs im Textorium in der Tufa sowie den Räumlichkeiten der Fachschaft Informatik an der Hochschule Trier statt.
Ebenfalls im März, allerdings im Jahr 2018, werden bezahlbare Räumlichkeiten in der Eurener Straße 14 in Trier West gefunden und angemietet. Auf der im neuen Raum stattfindenden Mitgliederversammlung werden DonClemente, Morlac und Seze zum neuen Vorstand gewählt.
Dort residiert das Deck bis zum Beginn des Jahres 2020, als dieser Raum für die steigende Anzahl an Mitgliedern zu klein geworden ist.
Im Januar 2020 findet der Umzug in die wesentlich größeren Räumlichkeiten in der Karl-Marx-Straße 18 statt. Direkt in der Trierer Innenstadt und quasi im Rotlichbezirk gelegen, tritt das Maschinendeck in die Fußstapfen anderer großer Vereine in der Chaosfamilie.
In den großen neuen Räumen kann man sich zum ersten Mal richtig austoben. Es wird jede Menge Infrastruktur in Form von Strom, Netzwerk und Ausstattung geschaffen.
Die Freude hält leider nur einige Wochen an, denn ein bis dato vollkommen unbekanntes Szenario sucht Deutschland heim: eine Pandemie.
Da die Vorschriften während der CoV-SARS-2-Pandemie generell auf klassische Sportvereine u.Ä. gemünzt sind, kann ein normaler Regelbetrieb de facto nicht stattfinden. Das Maschinendeck ist für über ein Jahr mehr oder weniger geschlossen (zumindest für die breite Öffentlichkeit).
Auf der durch Corona eher hektisch organisierten Mitgliederversammlung im neuen Raum werden DonClemente, Morlac und Seze als Vorstand bestätigt.
Gegen ende des Jahres 2023 wird dem Verein eine Verwertungskündigung für die Räumlichkeiten in der Karl-Marx-Straße ausgesprochen. Der Vorstand beginnt mit der Suche nach neuen Räumlichkeiten und findet diese beim “Projekt im Westen”, auf dem Gelände der ehemaligen Jägerkaserne.
Auf der ersten Mitgliederversammlung nach der Pandemie werden Morlac und Seze im Amt bestätigt und MikO erstmals in den Vorstand gewählt. Einige Monate nach dem Bezug der beiden Räume wird ein dritter Raum hinzugemietet, welcher als Kino/Vortragsraum hergerichtet wird.
Anfang 2025 wird vom Bauamt Trier eine Nutzungsuntersagung für die Räumlichkeiten in der Jägerkaserne ausgesprochen, welche bis März vorhält. Das Kino und die restliche Infrastruktur werden in dieser Zeit weiter ausgebaut.
Das Maschinendeck ist weiterhin in der Jägerkaserne beheimatet und hat sich dort gut eingelebt. Bei der Mitgliederversammlung im September 2025 zieht sich Seze aus dem Vorstand zurück und V’ger wird neu in den Vorstand gewählt. MikO und Morlac werden im Amt bestätigt.